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Weihnachten steht vor der Tür. Die Konfirmanden der Klasse 7, zehn von zwölf sehen Sie auf dem Titelfoto, haben mit Elisabeth Fichtner Adventskränze gebastelt. Die Krippenspielvorbereitungen laufen, die Kirchen und die Wohnzimmer werden geschmückt. Alle Jahre wieder...

In der verlässlichen Wiederkehr der vertrauten Feste und Rituale finden wir Sicherheit, Geborgenheit und Lebenssinn. Aus diesem haltgebenden Lebensrahmen heraus wächst uns die Kraft, Neues zu wagen oder anzunehmen. Auch davon gibt es alle Jahre wieder einiges und es erscheint uns im Gegensatz zu dem Vertrauten zuerst einmal unbequem.

Zu dem Neuen, das es zu wagen gilt, gehört in unserer Landeskirche die Umgestaltung der Gemeindestrukturen. Konkret heißt das für das Gebiet des ehemaligen Kirchenkreises Grimma: Wir vereinigen uns zu einem Kirchspiel. Die Kirchgemeinden bleiben vor Ort eigenständig, aber es gibt einen gemeinsamen Haushaltplan und alle Pfarrer und Mitarbeiter sind im Kirchspiel angestellt. Das ist die größte organisatorische Veränderung seit Einführung der Reformation. Sie ist eine den Umständen unserer Zeit entsprechende, unbequeme, aber notwendige Folge. War das bei der Reformation nicht ebenso? Möge sie ebenso segensreich sein!

Für die Kirchgemeinde Erdmannshain zeichnet sich die größte Veränderung ab. Für eine kleine Gemeinde mit 76 Gemeindegliedern, wovon 25 Bewohner des Altenpflegeheimes Muldentalstift sind, wird es schwierig, ein Gemeindeleben aufrecht zu erhalten und schwierig, einen aktiven Kirchenvorstand mit fünf zu wählenden Mitgliedern zu bilden.

Der bestehende Kirchenvorstand Erdmannshain lädt für einen Austausch über die Zukunft seiner kleinen Kirchgemeinde alle Gemeindemitglieder zu einer Gemeindeversammlung ein: am 05.01.2020 11:00 Uhr – im Anschluss an den 10:00 Uhr Gottesdienst.

Am Vorabend, Samstag dem 04.01.2020, 18:00 Uhr wollen wir das Neue Jahr mit „TOP“ – Trompete, Orgel und Posaune (näheres dazu auf Seite 3) – einem Neujahrskonzert mit Sektempfang festlich begehen. Alle Gemeindeglieder, alle Bürger, alle Stadträte, alle Stadtangestellten, der Bürgermeister und alle Bürgermeisterkandidaten sind dazu herzlich eingeladen. Bei allen Verschiedenheiten wollen wir unsere Zusammengehörigkeit pflegen und alle Herausforderungen annehmen.

Dazu grüße ich Sie mit der Jahreslosung für 2020 aus Markus 9,24:
„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

im Namen aller Kirchvorsteher und Mitarbeiter und wünsche Ihnen eine aufbauende, gelingende Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest
und ein reich   gesegnetes Neues Jahr.

Ihr Pfarrer
Norbert George